|
|
Aktuelles
|
Zeitschrift: Caritas und Pflege
|
|
|
Caritas und Pflege 4-06
|
|
|
Editorial
|
|
|
Liebe Mitglieder unserer Caritas-Gemeinschaft!
|
|
|
Man kann nie wissen, ob ich das nicht noch einmal brauche ..." Ich gehe davon aus, dass Ihnen dieser oder ein ähnlicher Satz auch schon mal über die Lippen gekommen ist. Besonders dann,
wenn Sie zum Beispiel vor ihrem vollen Kleiderschrank stehen, in dem sich Kleider befinden, die entweder nicht mehr passen
oder auch nicht mehr modern sind. Ganz zu schweigen von den übervollen Schubladen mit dem riesengroßen Erinnerungswert an Vergangenheit, von dem man ich nicht so leicht urid schon gar nicht gern verabschieden will oder kann. Denn irgendwann,
so sagt man sich, wird man sicher etwas von dem, was man aufgehoben hat, gebrauchen können. Ich gebe zu, zu meinen Vorfahren
gehörten auch Jäger und Sammler. Dieses "Man kann nie wissen ..." lässt sich sehr gut auf vieles, was wir tun, übertragen. Und oft ist es der Motor für unser
Denken und Handeln in allen Bereichen unseres Lebens. In einer optimistischen Phase spornt es uns an, etwas Neues zu wagen,
verbunden mit der Hoffnung, solidarische Menschen zu finden, die sich von einem "Warum nicht?" anstecken lassen. Hätte Adelheid Testa sich vor 70 Jahren
nicht von Prälat Benedikt Kreutz anstecken lassen, wäre es nie zu einer bis heute lebensfähigen Caritas-Gemeinschaft gekommen.
Im Blick auf unser Jubiläum habe ich bei uns im ATH in einer "Schublade"gekramt und von Adelheid Testa handschriftliche Unterlagen
aus Tagungen und Protokolle gefunden, die einerseits deutlich machen, wie Adelheid Testa die gerade erst gegründete und noch
sehr junge Gemeinschaft und ihren Auftrag in der Welt des Dritten Reiches sah, und andererseits erkennen lassen, wie gerade
auch innercaritative Kreise argwöhnisch und wenig wohlwollend diese Gründung beobachteten. ....Wir legen bewusst Wert auf das Leben von Gemeinschaft, weil hier Lebensräume geschaffen werden, die in einer individualisierten
und funktional differenzierten Gesellschaft zunehmend verloren gehen. Diese Form von Gemeinschaft grenzt sich zu einem möglicherweise
missverst- andenen uniformen Gemeinschaftsbegriff dahingehend ab, dass Gemeinschaft nicht dieses vereinnahmende, Besitz ergreifende und
entmündigende Etwas ist, das uns die Persönlichkeit raubt...
|
|
|
Die Frage des "Warum nicht?" spornt uns heute ganz besonders an. Es bringt uns dazu, sehr konkret mit dem Katholischen Berufsverband für Pflegeberufe e.V.,der vor fast 50 Jahren gegründet wurde - Schwester Elisabeth Mendera hat damals die Gründungsurkunde mit unterschrieben - eine längst fällige Fusion zu beginnen.
Nach der gemeinsamen Delegierten-/Vertreterver-sammlung im Oktober diesen Jahres sind wir intensiv auf dem Weg zur Gründung
eines Katho- lischen Pflegeverbandes. Gemeinsam sind wir stärker. Renate Heinzmann Unser ausführliches Editorial finden Sie zum download hier
|
|
| |
|
|
|
Caritas und Pflege 3-06
|
|
|
Editorial: Oft erlebe ich: Wenn ich mich mit etwas intensiv beschäftige, finde ich Texte, die mich anregen, weiterzudenken. So ging es
mir mit dem Satz von Lorenz Werthmann (Präsident des Caritasverbandes von 1897 bis 1921), der 1918 gesagt hat: "Keiner darf
sich vom Caritasdienst entschuldigt, dispensiert, befreit halten. Und diese Caritaspflicht muss durch alle öffentlichen Organe
der Kirche, von allen Kanzeln, in allen Vereinen und der gesamten katholischen Presse verkündet werden." Ein nachdenkenswerter
Satz, der, wie ich finde, in engem Zusammenhang mit der Enzyklika von Papst Benedikt XVI. "Deus Caritas est" (2006) steht.
Darin heißt es unter anderem: Der Dienst der Liebe ist Wesensausdruck der Kirche, sie ist konstitutiv für den Auftrag der
Kirche "wie der Dienst der Sakramente und die Verkündigung des Evangeliums. Die Kirche kann den Liebesdienst so wenig ausfallen
lassen wie Sakrament und Wort" (Nr. 22).. Renate Heinzmann Unser Editorial in der ausführlichen Fassung finden Sie zum Downloaden hier
|
|
|
In diesem Heft lesen Sie: Editorial Renate Heinzmann Es geht um Macht und Abhängigkeit Franz Lorenz Zwischen Abschied und Neubeginn Théo Klein Liebe Mitglieder Renate Heinzmann Neue Wege gehen Hildegard Schweitzer Loslassen können Lutz Nehk Die Herausforderung des Sterbens annehmen Renate Heinzmann Der Bund soll zuständig bleiben
|
|
|
Caritas und Pflege 4-06
|
|
|
Editorial: In diesem Jahr haben wir das Thema "Wider den Zeitgeist" für unsere Zeitschrift gewählt, das unter verschiedenen Aspekten
angesprochen und betrachtet wurde. Es war unser Anliegen, das Vermächtnis von Adelheid Testa in unsere Zeit hinein zu stellen.
Vielleicht hat das Thema auch Sie angeregt, darüber nachzudenken oder aus Ihren Erinnerungen hervorzukramen, was es für Sie
bedeutet / bedeutet hat, wenn Sie wider den Zeitgeist denken und handeln. Das ist und war sicher nicht immer leicht, es sind
auch nicht die großen Events - wie man heute auf Neudeutsch sagt, es sind vielmehr die kleinen Schritte, Erfahrungen, Hilfestellungen,
die im Einzelfall ungeheuer wichtig sind für mich, für den Mitmenschen. Es kann bedeuten: -Mut zu haben, die eigene Meinung zu äußern - gegen das Bedürfnis, anerkannt, gelobt, beliebt zu sein; -aufmerksam zu sein für das Wohl der Mitmenschen, des Lebens, der Schöpfung, für mein eigenes Wohl -es zu vertreten in unsere
Gesellschaft hinein, die wenig darauf achtet - den Schwachen, den Armen, den kranken und alten Menschen zu unterstützen, für
sein Heil Sorge zu tragen; -die Erfahrung zu machen, jemand nimmt sich Zeit, hört mir zu und nimmt mich ernst.... Renate Heinzmann
|
|
|
Unser Editorial in der ausführlichen Fassung finden Sie zum Downloaden hier
|
|
|
In diesem Heft lesen Sie: Editorial Renate Heinzmann Heute entscheidet sich die Zukunft Renate Heinzmann Die Antwort der Liebe Karl W. Wolf Ziel ist die Linderung des Leids Auf dem Weg zur Profession Eine Offensive für die Zukunft Gertrud Stöcker/Franz Wagner Versorgung braucht den Zugang zu Daten Pflege als Leib- und Seelsorge Christa Nowakiewitsch Pflegerat mit neuem Präsidum Neuer Vorstand der ADS
|
|
|
Caritas und Pflege 1-07
|
|
|
Editorial: Liebe Mitglieder unserer Caritas-Gemeinschaft! Seit 40 Jahren wird am 1. Januar in der gesamten Weltkirche der Welttag des Friedens begangen. Das von Papst Benedikt XVI.
für 2007 gewählte Thema lautet: "Der Mensch -Herz des Friedens". Mit diesem Satz wird unser Blick auf die Grundlage des Friedens
gelenkt und gleichzeitig an unsere Berufung erinnert. Wir Menschen sind berufen, Mitgestalter des Friedens zu sein. Dazu
gehört, dass wir uns nicht lähmen lassen durch allgegenwärtige Erfahrungen von Unfrieden, Gewalt und Krieg, die die Menschen
auch im vergangenen Jahr wieder im Übermaß machen mussten. Ebenso dürfen wir uns nicht verführen lassen von allzu einfachen,
zwar pragmatischen, aber letztlich doch nur vordergründigen Lösungen. Wir können unsere Berufung als Mitgestalter des Friedens
nur erfüllen, wenn wir einander in unserer gleichen Personenwürde achten, unsere Fähigkeit zur Kooperation entdecken und
zugleich erkennen, dass wir auf ein solidarisches Miteinander angewiesen sind..... Renate Heinzmann
|
|
|
In dieser Zeitschrift lesen Sie:
|
|
|
Editorial: Renate Heinzmann Bevor es zu spät ist: Franz Lorenz Pflege seit Menschen- gedenken: Renate Heinzmann/Gisela Sträter Zwischen Begegnung und Resignation: Renate Heinzmann Es passiert auch uns.. Théo Klein
|
|
|
Caritas und Pflege 2-07
|
|
|
Editorial:
|
|
|
Liebe Mitglieder unserer Caritas-Gemeinschaft!
|
|
|
Am letzten Sonntag im Mai - genau 50 Tage nach Ostern - feiern wir Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes. Ein Fest, mit
dem viele Menschen nicht mehr viel an- fangen können, denn anders als an Weihnachten oder an Ostern entzieht sich der uns zugesagte Heilige Geist einer bildlichen
Definition.
|
|
|
Die Folgen des Pfingstereignisses, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben sind, erklären vielleicht am besten die Wirksamkeit
und auch die Erkennbarkeit des Heiligen Geistes. Die Apostel erhielten den Mut, öffentlich auf Straßen und Plätzen die Frohbotschaft
des Evangeliums zu verkünden. Sie redeten so, dass sie trotz unterschiedlicher Sprachen verstanden wurden. Sie sprachen im
Grunde eine Herzenssprache und erreichten damit auch unmittelbar die Herzen der Menschen... Renate Heinzmann
|
|
|
Lesen Sie mehr ...
|
|
|
In diesem Heft lesen Sie: Editorial: Renate Heinzmann Professionelle Pflege und christliche Identität: Ursula Geissner Pflege mit Licht und Schatten: Gisela Sträter/Renate Heinzmann Vom Schweinehund und vom Schwein haben: Karl W. Wolf Termine Jährlich 47 Millionen Euro Bücher/Die Neuen/ Gestorben Zum Nachdenken
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|